#027 Zwischen Verzweiflung und Hoffnung: Unsere Geschichte über mentale Stärke
25. März 2025
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Vom Tiefpunkt der Veränderung - wie wir als Familie einen neuen Weg gefunden haben
Mehr psychische Probleme seit Corona – Jugendpsychiatrien überlastet, Fachkräfte fehlen. Das ist die Schlagzeile, die mich heute aufhorchen lässt. In der Kinder- und Jugendpsychiatrie fehlt es an Personal. Erst vor kurzem mussten im Landesklinikum Mauer einige Betten gesperrt werden. Dabei ist die Nachfrage gerade in diesem Bereich groß. Denn seit der Corona-Pandemie steigen die Zahlen psychischer Erkrankungen. So heißt es weiter im Beitrag von orfNiederösterreich auf Instagram.
Diese Schlagzeile zieht mich zurück in eine Zeit, die mich als Mutter bis ins Mark erschüttert hat. Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man als Elternteil vor einer Entscheidung steht, die das Leben des eigenen Kindes nachhaltig verändern könnte. Und ich weiß, wie hilflos man sich fühlt, wenn man nicht mehr weiterweiß. Denn wir standen genau an diesem Punkt.
Schule, Krise, Stillstand – und dann? Die Macht der richtigen Impulse
Einer unserer Söhne befand sich mitten in der Pubertät, als plötzlich nichts mehr ging. Die Schule war kein Thema mehr für ihn. Er bewegte sich kaum noch aus seinem Zimmer heraus, lebte fast ausschließlich vor dem Computerbildschirm. Stunden, Nächte – es schien kein Morgen zu geben, kein Danach. Gespräche halfen nichts. Weder die mit uns als Eltern noch jene mit Lehrern, Schulpsychologen oder Ärzten. Wir waren mit unserem Latein am Ende. Dann kam der Moment, den wohl viele Eltern fürchten: Die ärztliche Einweisung. Eine Klinik. Ein stationärer Aufenthalt. Eine Akte, die ihn möglicherweise für immer begleiten würde.
Mein Mann stellte sich entschieden dagegen. Sein größter Einwand? Die Angst, dass eine stationäre Behandlung in seinem Lebenslauf Spuren hinterlassen könnte. Dass unser Sohn irgendwann im Berufsleben oder anderswo stigmatisiert werden könnte. Wir suchten nach einer Alternative. Die Entscheidung fiel auf einen Schulwechsel. Neue Umgebung, neue Lehrer, neue Chancen – das war unsere Hoffnung. Anfangs schien es aufzugehen. Das erste Jahr verlief gut, dann rutschten wir zurück in das alte Muster. Und dann kam Corona.
Die Pandemie warf alles um. Distanzunterricht, Isolation, der Verlust jeglicher Struktur. Als das Schuljahr endete, stand unser Sohn mit acht Nichtgenügend da. De facto hatte er das Jahr nicht abgeschlossen. Und wir standen vor der Frage: Wie geht es jetzt weiter?
Warum es mehr als ärztliche Diagnosen braucht – und was wirklich hilft
Was mir erst viel später bewusst wurde: Genau zu dieser Zeit hatte ich selbst begonnen, mich mit Bob Proctor und seinen Prinzipien auseinanderzusetzen. Ich hatte mich nach mehr als 27 Jahren in einem Unternehmen dazu entschieden, mein Dienstverhältnis zu beenden. Plötzlich war ich mit meiner eigenen Veränderung beschäftigt – Burnout, Bandscheibenvorfall, Perspektivlosigkeit. Und doch fand ich in genau dieser Zeit den Weg zu einem neuen Bewusstsein. Ich lernte, mich anders auszudrücken, meine Worte bewusster zu wählen, mein Selbstbild zu hinterfragen. Ich begann, meine Gedanken in eine neue Richtung zu lenken und mich auf Lösungen, statt auf Probleme zu fokussieren.
Mein Umfeld spürte diese Veränderung. Und vor allem mein Sohn. Ich kann nicht sagen, dass es über Nacht geschah. Es war ein Prozess. Aber als ich mich schließlich dafür entschied, selbst die Ausbildung zum Coach zu machen, wurde mein Sohn mein erster Klient. Er nahm meine neuen Impulse auf. Er begann, sich selbst und seine Möglichkeiten anders zu sehen. Nach und nach veränderte sich seine Haltung, sein Verhalten. Er fand seinen eigenen Antrieb, sein eigenes Ziel. Heute ist er nicht wiederzuerkennen. Er ist selbstbewusst, zielstrebig, engagiert, voller Energie. Er hat verstanden, dass er nicht Opfer seiner Umstände ist, sondern Schöpfer seiner eigenen Realität.
Wie ich durch meine eigene Veränderung meinem Kind helfen konnte
Was ich daraus gelernt habe? Es war nicht die Schule, es war nicht die Disziplin, es waren nicht Verbote oder Sanktionen, die den Unterschied gemacht haben. Es war die Art, wie wir miteinander gesprochen haben. Es war die Energie, die ich selbst ausgestrahlt habe. Es war das Wissen um die Naturgesetze, die nicht nur für die physische Welt, sondern auch für die mentale Welt gelten.
Verändere deine Gedanken – und du veränderst dein Leben (und das deines Kindes)
Heute höre ich von Menschen, die zu uns nach Hause kommen: "Bei euch ist es so angenehm. Es ist so eine entspannte Atmosphäre." Die Freundinnen unserer Söhne betonen immer wieder, wie unkompliziert es bei uns läuft. Das kommt nicht von ungefähr. Es ist das Ergebnis eines bewussten Wandels, einer gezielten Entscheidung für ein anderes Denken und Handeln.
Ein Klinikaufenthalt? Oder gibt es eine Alternative?
Warum erzähle ich das alles? Weil ich möchte, dass du verstehst, dass auch du die Macht hast, dein Leben zu verändern. Ja, es gibt Situationen, in denen ärztliche Hilfe notwendig ist. Aber in vielen Fällen ist es nicht die Klinik, die den Wendepunkt bringt. Sondern das Verständnis für die Mechanismen unseres Denkens, für die universellen Gesetze, die unser Leben bestimmen.
Wenn du also gerade an einem Punkt bist, an dem du nicht mehr weiterweiß – beruflich, familiär, gesundheitlich oder beziehungstechnisch – dann fang an. Komm ins Tun. Hol dir Unterstützung. Nicht in Form von Medikamenten oder Diagnosen, sondern in Form von Wissen. Wissen über die Kraft deiner Gedanken, über die Gesetze des Lebens, über das, was wirklich zählt.
Es liegt in deiner Hand. Doch Achtung: Wissen allein reicht nicht. Viel zu oft verfügen wir über wunderbares Wissen, können es aber nicht anwenden. Es braucht eine professionelle Begleitung – jemanden mit Erfahrung, der dir zeigt, wie du es umsetzen kannst. Jemanden, der dich unterstützt, dich anleitet und dir anhand eigener Erfahrungen hilft. Nur so kannst du dein volles Potenzial entfalten und wirklich die so sehr herbeigesehnten nachhaltigen Veränderungen in deinem Leben erreichen.
Du brauchst jemanden, der das richtige Werkzeug für dich hat, damit die Veränderung gelingen kann und du selbst sowie ihr als Familie aus dieser momentan schier ausweglos erscheinenden Situation gestärkt hervorgeht. So wie wir.
Ich bin diesen Weg gegangen. Ich kenne die Zweifel, die Ängste, aber auch die Chancen und die Kraft, die in uns steckt. Und genau dabei möchte ich dich unterstützen. Lass uns gemeinsam herausfinden, wie du deine Situation verändern kannst – für dich, für deine Familie, für dein Leben. Melde dich bei mir. Denn Veränderung beginnt mit einer Entscheidung. Mit deiner.
“Es gibt Situationen, in denen ärztliche Hilfe notwendig ist. Aber in vielen Fällen ist es nicht die Klinik, die den Wendepunkt bringt. Sondern das Verständnis für die Mechanismen unseres Denkens, für die universellen Gesetze, die unser Leben bestimmen.”

Es hört sich auch für mich noch immer so fantastisch an, noch immer irgendwie unrealistisch, aber mein Leben ist ein einziger Beweis dafür, dass es tatsächlich funktioniert!